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Die Templiner Stadtmauer

Schon um 1300 wurde Templin mit einer mächtigen Mauer gesichert, die auch heute noch das Gesicht der Stadt prägt. Mit einer Gesamtlänge von 1735 Metern und einer Höhe von bis zu sieben Metern umschließt sie Templin. Drei Stadttore, das Berliner Tor im Süden, das Mühlentor im Westen und das Prenzlauer Tor im Nordosten gewährten den Zugang. Weitere Tore wurden in späteren Zeiten in die Mauer gebrochen. Im Abstand von ca. 20 bis 30 Metern befinden sich in der Stadtmauer insgesamt 50 Wiekhäuser. Diese feldseitig aus der Mauer vortretenden, halbrunden Bauten stützen die Mauer und dienten ihrer Verteidigung. Stadtseitig besaßen sie zwei Absätze zur Auflage von Balkendecken. Im 14. Jahrhundert wurde eines der Wiekhäuser zum sogenannten Eulenturm ausgebaut, im 15. Jahrhundert ein weiteres zum Pulverturm.

 

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