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Das Prenzlauer Tor

Das Prenzlauer Tor entstand zeitgleich mit der Stadtmauer um 1300.

 

Eine feldseitige Vortoranlage mit Zwinger ergänzte im 15. Jahrhundert das Bauwerk.

Das Vortor, als moderne Zwillingstoranlage ausgeführt, ermöglichte die Regulierung des ein- und ausfahrenden Verkehrs. Um 1600 wurde das Haupttor um eine weitere Durchfahrt, den sogenannten Waldemarsgang, erweitert. Nun konnte auch stadtseitig der ein- und ausfahrende Verkehr geregelt werden.

 

Eine veränderte Straßenführung machte 1866 die Toranlage überflüssig. Es entstand ein städtisches Spritzenhaus mit überdachtem Zwinger. Im Zuge der Errichtung des Heimatmuseums ab 1953 wurden kleinteilige Umbaumaßnahmen durchgeführt und der Kreuzgang als Büroraum ausgebaut. Nach der Sanierung im Jahr 2010 wurde dieser wieder geöffnet und zwischen Tor und Vortor entstand ein großzügiger Raum, der das Museum für Stadtgeschichte beherbergt.

 

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